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Warum ihr eure Rosen schneiden solltet

Ein Rückschnitt kann eure Rosen verjüngen, kräftigen und ihr Wachstum anregen. Die Rosen zu schneiden, bewirkt außerdem, dass die Gewächse ihre vorhandene Kraft in die Blütenproduktion stecken, anstatt in die Ausbildung zu vieler und schwacher Triebe.

Doch nicht alle Rosensorten vertragen den gleichen Schnitt. 

Frühjahr, Sommer, Herbst Winter: Wann der Zeitpunkt für welchen Rosenschnitt ist

  • Frühjahr:Im Frühjahr ist der ideale Zeitpunkt, um Rosen einfach nur etwas in Form zu bringen oder gar radikal zu schneiden. Jedoch solltet ihr dafür den letzten Frost abwarten. Erneute Temperaturen unter null können frisch geschnittenen Rosen schaden.
  • Sommer:Mehrfach blühende Rosen könnt ihr im Sommer noch einmal nachschneiden. Der richtige Rosenschnitt zu diesem Zeitpunkt lichtet zu dichte Sträucher aus.
  • Herbst:Viele Experten raten vom Schnitt der Rosen im Herbst ab. Denn kurz vor dem Winter besteht ein höheres Risiko, dass plötzlicher Frost in die frisch geschnittene Pflanze eindringt und die Rose schädigt. Zumal viele Rosen im Herbst schöne Hagebutten bilden. Und das ist nicht etwas für das Auge, sondern auch ein gerne angenommenes Futter für Vögel wie Amseln.
  • Winter:Im Winter bei Frost solltet ihr  die Pflanze grundsätzlich nicht schneiden. Als Winterschnitt bezeichnet wird allerdings oft der Rosenschnitt im Frühjahr ab etwa Mitte März.

Wie ihr Rosen richtig zurückschneidet

Für den Schnitt sollten ihr die Schere ungefähr 5 mm oberhalb einer Knospe beziehungsweise eines Blattaustriebes (siehe Foto) schräg ansetzen. So vermeiden ihr, dass sich Regenwasser an der Schnittstelle sammelt, da es durch den schrägen Schnitt gut abfließen kann. Der Rückschnitt wird zudem so vorgenommen, da sonst der Trieb absterben kann. Richtig durchgeführt fördert dies den Neuaustrieb der Pflanze.

 

 

  1. Richtiger Schnitt, 5 mm über der Knospe. Durch den nur schwach geneigten Schnitt entsteht nur eine kleine Schnittwunde.
  2. Untere Schnittfläche liegt zu tief. Die Knospe
    trocknet aus.
  3. Schnittfläche liegt zu hoch. Es entsteht über der Knospe ein trockener Zweigstummel.

Einige Arten von Rosen und deren Schnitt

Edel-, Beet- und Zwergrosen:

Beetrosen blühen in Büscheln, während die Blüten der Edelrosen meist einzeln am Triebende stehen. Zwergrosen sind kleinblütige und kleinwüchsige Rosen, die büschelartig blühen. Durch einen regelmäßigen Sommerschnitt werden alle drei Arten zum ständigen Nachblühen angeregt. Beim Grundschnitt im Frühjahr die starken Triebe auf 3 bis 8 eingrenzen. Dünnere Triebe stärker, auf 3 bis 4 Augen, kräftigere Triebe auf 4 bis 6 Augen kürzen. Edelrosen die längere Stiele zur Blüte haben sollen stärker schneiden, maximal aber auf 2 bis 3 Augen je Trieb.

Hochstämmchen/Kaskadenrosen:

Hochstämmchen werden wie Beet- oder Edelrosen geschnitten. Beim Schneiden darauf achten, dass eine gleichmäßig runde Krone entsteht. Bei den Kaskadenrosen werden nur die äußeren Verzweigungen leicht zurückgeschnitten. Dicht wachsende und ältere Triebe werden von innen her ab und zu ausgelichtet.

 

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