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Die Kettenbrücke in Budapest die beide Ufer verband 

 

Es lohnt sich in jedem Fall einen Spaziergang über die Kettenbrücke zu machen, so können Sie diese von ganz nah bewundern. An beiden Endpfeilern der Kettenbrücke befinden sich jeweils 2 Steinlöwen. Am Abend wird die Brücke wunderschön beleuchtet.   

 Den schönsten Blick auf die Brücke bekommen Sie von der Donau. Die Architektur der Brücke ist schon an sich faszinierend. Es ist empfehlenswert, eine Schifffahrt auf der Donau  zu machen. So bekommen Sie ein atemberaubendes Panorama der Kettenbrücke und ein einzigartiges Erlebnis, auf der Donau unter der historischen Brücke hindurchzugleiten, Sie werden dieses Bild noch lange in Erinnerung behalten. 

 

Die heutige Kettenbrücke ist die dritte Ausgabe des ursprünglichen Bauwerkes. Nach der Übergabe im Jahre 1849 wurde die Brücke im Jahre 1915 verstärkt und die Holzteile wurden ersetzt durch Eisen und Stahl. Für die Verstärkung wurden um die 5000 Tonnen der beiden Materialien verwendet. Während des 2.Weltkrieges wurde die Brücke in großem Maße zerstört. Glücklicherweise konnte sie in relativ kurzer Zeit wiederhergestellt und konnte schon im November 1949 feierlich wiedereröffnet werden. 

 

Die Kettenbrücke in Budapest war die erste permanente Brücke in Ungarn, sie verband die damals noch unabhängigen Städte Buda und Pest miteinander. Die Hängebrücke wurde von Graf Széchenyi 1839 in Auftrag gegeben und auch nach ihm benannt. Entworfen wurde die Brücke in klassizistischem Stil von William Tierney Clark unter der Bauleitung von Ádám Clárk realisiert. Sie besteht aus 2 triumphbogenartigen Pfeilern, die von eisernen Ketten verbunden sind, daher der Name der Brücke. Der Platz am Fuß der Brücke in Buda trägt noch heute den Namen von Ádám Clárk. 

 
Während der Bauarbeiten kam es zu einem schweren Unfall. Im Jahre 1848 ist eine der Ketten ist gerissen und es wurde somit ein Teil der Brücke ins Wasser gerissen und zerstört. Viele Menschen vielen ins Wasser, unter Ihnen auch Graf Széchenyi.


Bevor die Brücke gebaut wurde, trennte die Donau Buda und Pest und konnte nur auf zweierlei Weise überquert werden: Im Sommer auf schwimmenden Pontons und im Winter zu Fuß über das gefrorene Eis. Stellen Sie sich vor, wie ärgerlich es sein musste, auf der einen oder anderen Seite gestrandet zu sein, wenn das Eis auftaut. Genau dies passierte Graf Szechenyi. Weil er aufgrund dieser Umstände die Beerdigung seines Vaters verpasst hatte, beauftragte er 1836 den Bau der Kettenbrücke. Sie wurde 1849 fertiggestellt.

• Im Jahre 1945 wurde die Brücke von den Deutschen gesprengt, aber nach dem Krieg originalgetreu wieder aufgebaut 

• Die Kettenbrücke ist ein Symbol der Unabhängigkeit und war Schauplatz von Demonstrationen während des Falls des Eisernen Vorhangs 1989

• Die Brücke ist 375 Meter lang und 16 Meter breit 

• Als sie gebaut wurde, war die Kettenbrücke die längste Hängebrücke in Europa 

• Nach dem Bau der Kettenbrücke wurde die Stadt fast Pestbuda benannt

 

mehr zu Ungarn unter Piroskas Spuren 

 

https://www.claudiasblog.de/7577-2/

 

 

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