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Einmal mehr hat dieses Jahr gezeigt ein eigener Garten ist Gold wert

Der Sommerbeginn ist die Zeit, in der der Duft von Wildrosen und Lavendel die Luft erfüllt, Holunder und Geißblatt blühen und Hortensien in strahlenden Farben die Hecken säumen. Leuchtende Blüten in orange, rot, pink und blau verwandeln Gärten und Balkone in Blumenparadiese. Doch nicht nur zur Erholung sind Gärten und Balkone Oasen im Alltag, erntefrisch auf dem Tisch sorgen Obst und Gemüse aus dem eigenen Anbau für ein einzigartiges und gesundes Geschmackserlebnis.
Leckeres frisch aus dem Beet
Ob Möhren, Kohlrabi, Bohnen, Salatgurken, Zucchini und Erbsen – der Garten ist im Sommer voll mit frischen Leckereien. Auch die Fülle an erntereifem Obst ist riesig: Erdbeeren, Himbeeren, Johannisbeeren und Stachelbeeren sorgen im Juni für Abwechslung, Aprikosen und Nektarinen können ab Juli geerntet werden. Viele schmackhafte Früchte sind auch noch gesund: Erdbeeren enthalten Vitalstoffe, wie Eisen, Kalium und Vitamin C. Himbeeren lindern Blasen- und Nierenbeschwerden und das in der Beere enthaltene Biotin sorgt für schöne Haut und Haare.

Viele leckere Früchte sind gesund!
Die blauen Farbstoffe der Heidelbeere sind gesund für Herz und Gefäße und regen die Gehirnaktivität an.
Die Wirkstoffe der Himbeere helfen bei Blasen- und Nierenleiden, Sodbrennen und Verdauungsstörungen.
Neben B- und C-Vitaminen stärken Kirschen durch sekundäre Pflanzenstoffe das Immunsystem.
Erdbeeren enthalten mehr Vitamin C als Orangen und helfen wegen ihres hohen Gehalts an Folsäure und Eisen gut gegen Blutarmut.
Johannisbeeren enthalten neben Vitamin C auch viele Ballaststoffe (Pektine). Ihr Kernöl ist gut für Haut und Haar.
Brombeeren besitzen im Vergleich zu anderen Beerenfrüchten die meisten Carotine und schützen den Körper vor freien Radikalen.

Rückenschonend und pflegeleicht

Vor dem Genuss steht jedoch das Säen und Ernten und die Pflege der Beete. Eine schweißtreibende und anstrengende Arbeit besonders für den Rücken. Eine gute Alternative bieten da Hochbeete. Sie eignen sich besonders gut für Gemüse und können bequem im Stehen versorgt werden. Selbst gebaut oder fertig bestellt, bietet das Hochbeet mehrere Vorteile: Arbeiten in angenehmer Höhe von 80 Zentimeter bis zu einem Meter, zwei- bis dreimal so hohe Erträge als auf einem Flachbeet gleicher Größe, ungebetene Gäste wie Schnecken, gelangen nur schwer in das Beetinnere und auch Wühlmäuse und Maulwürfe sind kein Ärgernis mehr.
Darüber hinaus sind Hochbeete – individuell gestaltet – ein richtiger Blickfang. Ob aus Holz, Kunststoff, Kokosmatten, Edelstahl oder Metall, jedes Material hat seinen ganz eigenen Stil und ist von unterschiedlicher Haltbarkeit. Eine widerstandsfähigere Variante ist ein Hochbeet aus Naturstein. Es kann die Funktion einer kleinen Mauer übernehmen und mit Blumen bepflanzt werden. Eine hübsche Abgrenzung zwischen Wohnbereich und Garten bietet auch ein Küchenbeet. So gelangt frisch Geerntetes bequem auf den Teller. Mit ein bisschen handwerklichem Geschick ist der Bau keine Hexerei. Garten- und Baumärkte liefern das passende Material, Bauanleitungen sind auf vielen Internetportalen zu finden