Neulich sitzen wir am Beckenrand und reden über dies und das. Natürlich auch über das schöne, heiße Wetter und wie wunderbar es ist, sich nach getaner Arbeit mit einem Sprung, ins –  kühle Wasser des Pools, abzukühlen.

„Ja, aber ist es nicht eine wahnsinnige Verschwendung, wenn jeder in seinem Garten einen Pool errichtet, Wasser verbraucht, Chemie einsetzt und dann nur wenige Stunden nutzt?“, meldet sich die moralische Instanz in unserer Mitte.

Der Poolbesitzer meint entschuldigend: „Wir haben das Schwimmbecken ja mein Luxus den ich mir gern gönne.

Wasser Sauber halten

Das Wasser sauber halten ist das höchste Ziel, damit die Hygiene stimmt. Also möglichst Blätter, Blüten, Erde, Haare, Insekten und Gras und was sonst noch hineinfällt, gleich herausfischen, dann braucht´s weniger Chemie. Aber mal ehrlich wenn man einen guten Skimmer hat und den Pool nicht direkt neben einem Baum aufstellt ist das auch keine Arbeit denn es wird durch den Skimmer erledigt. 

Duschen vor dem Bad schont die Wasserqualität und bereitet ganz nebenbei unseren Kreislauf auf den Temperaturwechsel vor. Idealerweise geht’s direkt von der Dusche in den Pool, ohne Gras und Erde mitzunehmen.

Ganz ohne Chemie geht’s nicht 

Mit einer richtig dimensionierten, gut funktionierenden und regelmäßig gewarteten Pooltechnik reduziert sich der Einsatz von Chemikalien. Nach der mechanischen Wasserreinigung (Umwälzanlage, Sandfilter, Flockung, Bodensauger, Kescher) erfolgt die chemische Wasserreinigung (Desinfektion /). Die Chemie dezimiert dabei Keime und baut gelöste organische Stoffe ab.

Ich nutze hierfür Chlor, weil es für mich die einfachste und effizientes Art der Poolpflege ist Chlor kann man direkt der Temperatur anpassen dies kombiniert mit Kombialgenpräperaten und PH -Heber/Senker hält meinen Pool in Balance. 

Für mich ist mein Pool einer der besten Investionen seit Jahren nicht weil man darin die meisten Stunden schwimmt sondern weil alleine der Anblick mir die größte Freude bereitet und mich glücklich macht.