Vergesst langweilige Liebesromane, wie wärs mal mit dem knallharten Leben?

Vergesst langweilige Liebesromane, wie wärs mal mit dem knallharten Leben?

werbung – Buchvorstellung

„Schicksalsfäden“ von Stephanie Pinkowski 



Was ist Liebe, wenn sie Leid und Zorn hervorruft? Marleen ist ein kreatives und hochbegabtes Mädchen. Sie wächst behütet auf, bis ein traumatisches Erlebnis alles verändert. Am tiefsten Punkt ihrer Verzweiflung trifft sie auf die Witwe Linda, welche ebenfalls harte Schicksalsschläge erleiden musste. Zwischen beiden knüpft sich ein seelisches Band. Selbst, als Marleen erwachsen wird und glaubt, an der Seite eines besonderen Mannes ihr Glück gefunden zu haben, löst sich diese Verbindung nicht. Die seelischen Narben beider Frauen scheinen glatt, doch unter der Oberfläche schwelen alte Verletzungen. Was geschieht, wenn die Naht reißt? Und was, wenn die unsichtbaren Fäden, die Marleen und Linda aneinander binden, eine Bestimmung haben? Eine Geschichte über Freundschaft, Liebe, Verlust und das große Glück.

Meine Meinung:

Es ist für mich das erste Buch dieser Autorin, aber sicher nicht das letzte.
Ich konnte von Anfang an in die Geschichte eintauchen, was zum großen Teil an dem tollen Schreibstil und den detaillierten Beschreibungen der Protagonisten lag.

Es ist eine Geschichte von einem Mädchen (Marleen) und einer Witwe (Linda) die sich im Leben begegnen zu einer Zeit, in der sie am Abgrund stehen. 


Als Leserin begleitet man Marleen eine lange Zeit von ihrer Zeit als Kind in der sie gemobbt wird und Linda kennenlernt die gerade ihre perfekte Familie verliert. Beide sind im Leben schwer gezeichnet, beiden steht eine schwere Zeit bevor. Auf ihrem Weg begegnen sie sich und finden immer wieder Kraft beisammen, doch am Ende trennt sie der Weg. 

Es ist eine traurige Geschichte mit absolutem Tiefgang, aber gerade dies macht das Buch zu etwas ganz besonderem.

Fazit: 

Ich habe es sehr gern gelesen und in wenigen Stunden verschlungen. 



Die Farbe des Saris ….ein Buch von Rebecca Ahlen

Die Farbe des Saris ….ein Buch von Rebecca Ahlen

Wie ihr wisst lese ich fast täglich Bücher, es ist eines meiner Hobbys ;-).

Gefreut habe ich mich besonders auf das Buch von  Rebecca Ahlen.

Im Buch wird das Leben einer jungen Frau beschrieben die dort einige Monate als Lehrerin an einer Schule unterrichtet hat. Sie beschreibt das wirkliche Leben, fernab von Europa.

Mir ist durch lesen des Buches bewusst geworden wie anders wir hier im reichen “Westen” leben.

Episoden aus dem einfachen Leben, von Familien in Indien die so farbenfroh sind wo man sich noch über einen einfachen Kinobesuch freut oder darüber eine Pizzeria zu besuchen.  Mit einer Prise Humor geschrieben, aber auch immer mit etwas Sehnsucht zurück nach Deutschland. Auf gemeinsamer Entdeckungsreise in eine fremde Welt einer anderen Kultur und der Suche nach dem eigenen Platz im Leben. Taucht mit dem Buch in die fernöstliche Kultur ein und lasst euch von diesen Buch mitreißen.

http://kultur-flieger.de/blog/startseite/veroeffentlichungen/

Doppelwelt – Tschernobyl von Dominik A. Meier

Doppelwelt – Tschernobyl von Dominik A. Meier

“Prypjat, 1987. Der Reaktor des Kernkraftwerks Tschernobyl liegt unter einem Sarkophag aus Stahl und Beton begraben und endlose Stille hat sich über die Sperrzone gelegt. In der toten Stadt Prypjat lebt nur noch die sterbenskranke Anastasija Sorokin, die in der Einsamkeit dieser verlassenen Welt ihre letzten Wochen verbringen möchte. Doch als sie beim verwaisten Sarkophag auf ein seltsames Wesen trifft, ändert sich alles. Das atomare Feuer hat ein Loch in die Welt gebrannt, das groß genug ist, um hindurchzufallen. Anastasija muss nun erkennen, dass die Krankheit, die sie schon so lange quält, sie einzigartig macht. Und plötzlich fällt ihr, der sterbenden Reisenden, die Verantwortung für das Leben von so vielen zu – denn die Leere zwischen den Welten weckt nicht nur den Machthunger der Menschen, sondern auch die Aufmerksamkeit von Wesen, die niemand außer ihr verstehen kann.”
~ Klappentext

 

 

„Doppelwelt“ ist mein erster Roman von Dominik A. Meier und ich muss gestehen mir fehlen noch immer die Worte. 

Zu jedem Kapitel gab es zusätzlich einleitende Gedankte der Hauptfigur.

Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig zu lesen, auch wenn der Inhalt wahrlich deutlich schwerer wiegt.

Wie der Titel schon schreibt, geht es um die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl, in der es eine “Doppelwelt” gibt. 

Von der ersten Seite an war ich im Buch gefesselt, trotz der Grausamkeit des Unglücks findet man in dem Roman auch emotionale Momente, in denen man mit Schwalbe der Romanfigur leidet.  Der Schriftststeller hat meiner Meinung nach den besten Ort für die Doppelwelt gefunden. Prypot, einem Ort fernab vom „normalen Leben“ … entsteht das Unmögliche. Es entsteht ein Loch in eine andere Welt in dem Menschen anders sind, anders denken, anders handeln. In diese Welt reist Schwalbe, ein Mädchen was krank ist und sterben wird.  Ein Mädchen was keine Kindheit haben konnte wie es sicher viele Kinder gibt an Orten wo Leid und Unglück an der Tagesordnung stehen. 

Das Ende, konnte meiner Meinung nach, nicht passender sein, aber lest es doch am besten selbst! 

Fazit:
Meine absolute Buchempfehlung “Prädikat einmalig” und zum nachdenken!