Rosenkrebs

Rosenkrebs

Rosenkrebs

Rosen-Wurzelkropf oder Rosenkrebs – Agrobacterium tumefaciens – Rhizobium radiobacter

Bei dem Rosenkrebs handelt es sich um eine bakterielle Infektion der Rose. Das Bakterium Agrobacterium tumefaciens, das in kleiner Population in fast jedem Boden vorkommt, dringt über Verletzungen oder mit Hilfe von Nematoden in die Pflanze ein. Dies geschieht meist über die Wurzel. In der Pflanze angekommen manipuliert das Bakterium die Zellen zu wucherndem Wachstum. Dabei können wichtige Leitungsbahnen zerstört werden und Pflanzenteile zum Absterben gebracht werden.

Schadbild vom Rosenkrebs

Den Befall der Pflanze durch den Rosenkrebs erkennt man an krebsartigen Wucherungen an Rosenwurzeln, am Wurzelhals und an Rosentrieben. Anfangs sind die Wucherungen nur erbsengroß, können jedoch bis zu einer Größe von 10 cm anwachsen. Oft sterben die hinter der Krebswucherung befindlichen Pflanzenteile ab. Die Rose kann jedoch mit der Krebswucherung leben, ohne ernsten Schaden zu erleiden.

Wie bekämpfe ich Rosenkrebs

Eine befallene Pflanze birgt natürlich die Gefahr, ein Ansteckungsherd für andere Pflanzen zu sein. Daher ist es zu überlegen, die vom Rosenkrebs befallene Rosenpflanze zu entfernen und den Boden auszutauschen. Auf jeden Fall sollten die befallenen Triebe so gut wie möglich entfernt werden, um die Ausbreitung des Bakteriums in der Pflanze zu verhindern. Desinfizieren Sie bitte auch das Gerät (Schere, Säge), mit dem Sie die befallenen Pflanzenteile entfernen, damit eine weitere Ansteckung verhindert wird. Eine direkte Bekämpfung des Bakteriums ist leider nicht möglich.

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Rosenmosaikvirus

Rosenmosaikvirus

Rosenmosaikvirus

Diese Erkrankung wird, wie der Name bereits sagt, durch Viren verursacht. Auch hier erfolgt eine Schwächung der Pflanze.

Schadbild des Rosenmosaikvirus

Die Blätter zeigen eine Vergilbung entlang der Blattadern. Diese erscheinen hellgrün bis weißlich. Oft treten auch abwechselnd gelbliche Flecken, Bänder oder Ringe auf.

Wie bekämpfe ich den Rosenmosaikvirus

Eine direkte Bekämpfung des Virus ist nicht möglich. Die Übertragung des Virus auf andere Pflanzen erfolgt ausschließlich durch saugende Insekten, wie z.B. Zikaden und Blattläuse. Diese Überträger muss man bekämpfen, damit der Virus sich nicht weiter verbreitet.

Aber auch hier gilt: Eine gut versorgte Pflanze kommt besser mit dem Virus zurecht.

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Rostpilz bei Rosen

Rostpilz bei Rosen

Rostpilze bei Rosen

Der Rostpilz – Phragmidium mucronatum

Der Rostpilz tritt an Rosen oft nach nasskalten feuchten Perioden besonders im Frühjahr und im Sommer auf. Befallene Pflanzen verlieren ihre Blätter, werden geschwächt und können bei extremem Befall sogar absterben. Den Befall sieht man hauptsächlich an dem Blattwerk. Es werden jedoch auch Triebe und Knospen befallen. Wie bei dem Mehltaupilz, dem Sternrußtaupilz, dem Botrytispilz und dem falschen Mehltaupilz nutzt auch der Rostpilz befallene Pflanzenteile zur Überwinterung. Daher sollte man diese schnellstens entsorgen (nicht kompostieren).

Schadbild vom Rosenrost

Der Rosenrostpilz zeigt sich am Anfang durch rostrote Pusteln (Sporen) an der Unterseite der befallenen Blätter. Wenn man mit dem Finger darüber streicht, verbleibt ein rostroter Staubbelag auf der Haut. Bei den Wintersporen ändert sich die Farbe in schwarz. Bei fortgeschrittenem Stadium sind auf der Oberseite der Blätter flächige, gelbliche Chlorophyllaufhellungen und rotbraune bis schwärzliche Flecken zu sehen. Die Blätter fallen zum Teil ab und die Pflanze wird stark geschwächt.

Wie bekämpfe ich Rosenrost

Der geeignete Standort, gute Bodenbearbeitung und optimale Nährstoffversorgung (Oscorna, Osmocote Langzeitdünger) sind die Dinge, die man selbstbestimmt zur Vermeidung des Pilzbefalles beitragen kann. Auch hier gilt: bei der Auswahl der Rosensorten die eigene Bereitschaft zur Pflege (Spritzen) mitberücksichtigen. Der Standort sollte nicht zu schattig, nicht feucht und gut durchlüftet sein. Die Lockerung der oberen Bodenkrume (5-10 cm tief) fördert den Gasaustausch und somit das Wohlbefinden der Rosenpflanzen. Zur Pflanzenkräftigung empfehlen wir auch hier regelmäßige Spritzungen mit Vitanal und/oder Vitanal Sauer Kombi. Hatten Sie bereits im letzten Jahr Befall, sollte die erste Spritzung bereits kurz nach dem Austrieb im Frühjahr vorbeugend erfolgen. Dabei ist es sinnvoll, die Stärkungsmittel mit einem Fungizid (Rosen-Pilzfrei Baymat, Rosen-Pilzfrei Saprol, Pilzfrei Ectivo, Cueva Pilzfrei) gemischt zu spritzen. Immer darauf achten, dass alle Pflanzenteile vollständig von allen Seiten benetzt werden.


 

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Sternrußtau bei Rosen

Sternrußtau bei Rosen

Sternrußtau bei Rosen

Der Sternrußtaupilz – Marssonina rosea

Der Sternrußtaupilz ist außer dem Echten Mehltaupilz der an der Rosenpflanze am häufigsten auftretende Schmarotzer. Diesen Pilz erkennt man an den dunklen, schwarzen, sternförmigen Blattverfärbungen. Diese beginnen meist im unteren Blattbereich. Der Sternrußtaupilz dringt dabei auch in die Blätter und Triebe ein. Dort und in der Bodenkrume überwintert er auch. Da ihm selbst längere Perioden mit Minustemperaturen von -20°C nichts ausmachen, muß man ihn unbedingt während der Vegetationszeit bekämpfen. Auch hier gilt: befallene Pflanzen sind geschwächt und werden leichter Opfer von anderen Schädlingen oder Frost.

Schadbild vom Sternrußtau

Der Befall durch den Sternrußtaupilz erfolgt oft schon im zeitigen Frühjahr. Auf den befallenen Blättern zeigen sich sternförmige, dunkle, schwarzbraune Flecken. Diese breiten sich über die gesamten Blätter aus. Wenn der Befall durch den Sternrußtaupilz fortgeschritten ist, werden die Blätter gelb, fallen ab und die Triebe stehen blattlos da und bieten einen traurigen Anblick.

Wie bekämpfe ich Sternrußtau?

Für alle, die möglichst wenig Arbeit mit der Pflege der Rosen haben wollen, ist die richtige Sortenauswahl wichtig. Es empfehlen sich besonders die ADR-Rosen. Allerdings ist das auch kein Garant, daß Ihre Rosen nicht vom Sternrußtau befallen werden.

Wie auch bei den anderen Pilzkrankheiten ist es wichtig die Pflanzen durch richtige Düngung (Osmocote Langzeitdünger, Oscorna) und Standortwahl zu stärken. Auch hier helfen Pflanzenstärkungsmittel wie (Vitanal und Vitanal SauerKombi) die Widerstandsfähigkeit Ihrer Rosen zu erhöhen. Der Standort sollte luftig, der Bewuchs nicht zu dicht und der Boden immer gut durchlüftet sein.

Wenn im letzten Jahr bereits Befall war, sollte man bereits bei den ersten Austrieben (ab 5cm Austrieb) vorbeugend spritzen. Diese Spritzungen sollten regelmäßig wiederholt werden, wobei das Wechseln der Mittel (Pilzfrei Ectivo, Rosen-Pilzfrei Saprol, Cueva Pilzfrei) wichtig ist. Wir spritzen bei unseren Spritzungen immer Vitanal Sauer Kombi gemischt mit einem Pilzmittel. Wichtig ist wie immer eine vollständige Benetzung der Blätter von unten und oben. Sollte der Befall fortgeschritten sein, ist es zu empfehlen die befallenen Blätter zu entfernen.

 

 


 

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Grauschimmel bei Rosen

Grauschimmel bei Rosen

Grauschimmel bei Rosen

Grauschimmel (Botrytis) – (Botrytis cinerea)

Wenn eine Rose mit Grauschimmel befallen ist, ist das bei Infektionsbeginn schwer zu erkennen, da dieser anfangs nur wenig sichtbar ist. Der Grauschimmel befällt vorwiegend den oberen Stängelbereich und die Knospen und Blüten der Rosen und bringt diese zum Faulen. Die befallenen Pflanzenteile sterben meist ab und dienen dem Pilz später als Winterlager. Besonders jedoch das Nicht-Öffnen der Blüten ist für den Gartenfreund ein großes Ärgernis.

Schadbild von dem Grauschimmelpilz

Die befallenen Knospen öffnen sich nicht, faulen und werden von einem grauen Pilzrasen bedeckt. Auch die befallenen Stängel faulen und zeigen den grauen Pilzbelag. Meist befällt der Grauschimmel zuerst weiche, frische Triebe. Die Sporen keimen dabei am besten bei niedrigen Temperaturen und hoher Luftfeuchte.

Wie bekämpfe ich Grauschimmel ?

Auch bei diesem Pilz wirken sich mehrere Faktoren günstig für dessen Wachtum aus:

  1. das Wasser – das Gießen der Rosenpflanzen sollte auf das Nötigste beschränkt sein und möglichst am Boden erfolgen.
  2. die Temperaturen – relativ kühle, (Sommer)stark wechselnde Tag – Nacht Temperaturen und dadurch bedingt hohe Luftfeuchte.
  3. Regen – längere Regenperioden sind ebenfalls pilzfördernd.

Auch hier gilt: Gesunde richtig ernährte und durch Stärkungsmittel wie z. B. Vitanal für Rosen, Vitanal Sauerkombi etc. gefestigte Rosen werden weniger befallen. 

Bei einem Befall durch den Grauschimmelpilz sollte man als erstes die befallenen Pflanzenteile entfernen. Danach sollten die Rosenpflanzen mit Schutzmitteln wie Teldor und Monizin gespritzt werden, um weiteren Befall zu verhindern. 

 

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falscher Mehltau bei Rosen

falscher Mehltau bei Rosen

Falscher Mehltau bei Rosen

Der Falsche Mehltaupilz – Peronospora sparsa

Den Falschen Mehltaupilz erkennt man an einem grauweißen Belag an der Blattunterseite und gelblich braunen Flecken an der Oberseite des Blattes. Er tritt besonders bei kühleren Temperaturen und viel Feuchte auf. Im Gegensatz zu dem Echten Mehltaupilz dringt er durch die Spaltöffnungen an der Blattunterseite in die Blattzellen ein, wo er schmarotzt. Wenn er nicht bekämpft wird, kann er die Rosenpflanze völlig durchdringen und diese zum Absterben bringen.

Schadbild von Falschem Mehltau

Die von dem Falschen Mehltaupilz befallenen Rosenpflanzen zeigen auf der Blattunterseite einen weißlichgrauen Belag und an der Blattoberseite Flecken, die von gelbbraun bis violett gefärbt sind. Die betroffenen Pflanzen verlieren die Blätter und auch Triebe sterben ab. Das kann bis zum Absterben der Rosenpflanze führen. 

Wie bekämpfe ich Falschen Mehltau?

Auch hier spielen örtliche Gegebenheiten, Düngung, Bodenbearbeitung und die Sortenwahl eine mehr oder weniger große Rolle in Bezug auf die Befallshäufigkeit und -stärke. Besonders die Faktoren Bodenbearbeitung, Düngung und Pflanzenstärkung kann man selbst beeinflussen. Wir empfehlen Ihnen Ihre Rosepflanzen regelmäßig durch Spritzung von Stärkungsmitteln wie z.B. Vitanal für Rosen, Vitanal Sauerkombi zu stärken. Das hilft einen Pilzbefall zu vermindern, oder sogar zu verhindern. Eine zusätzliche Beigabe von Netzschwefel und/oder Mehltau-Kombipack Plus sollte zur Pilzbekämpfung ausreichen. Die Spritzung mit Vitanal Sauerkombi sollte wöchentlich erfolgen um einen vorbeugenden Schutz zu gewährleisten. Bei einem Befall durch den Falschen Mehltau sollte, genau wie bei dem Echten Mehltau, die Rose wöchentlich mit Pilzmitteln wie z. B. Spezial-Pilzfrei Aliette, Pilzfrei Rospin oder Saprol behandelt werden. Wichtig ist stets die Benetzung der vollständigen Rosenpflanze von unten und oben!

Auch hier gilt: Resistenzen vermeiden – niemals das gleiche Präparat (Wirkstoff) zweimal hintereinander verwenden. Bei starkem Befall ist es zu empfehlen, die befallenen Teile zu entfernen. Auch die auf den Boden gefallenen Blätter sollten entfernt werden und die bereits auf der Erde befindlichen Sporen entsorgt oder mit Erde abgedeckt werden, damit weiterer Sporenflug unterbunden wird.

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