CBD Öl für Hunde

CBD Öl für Hunde

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Heute möchte ich mich dem Thema CBD Öl für Hunde widmen, weil meine Chihuahua Dame mit 13 Jahren leider herzkrank geworden ist und ich erfolgreich CBD Öl für sie einsetze. Am Anfang war ich da sehr skeptisch weil es tausend Anbieter für CBD Öl gibt aber wie wendet man es an, wie dosiert man es? All dazu fand ich leider nie eine konkrete Antwort und bei der Anfrage an entsprechende Verkäufer erhält man nur vage Aussagen oder gar keine.

Nun habe ich vor einigen Wochen Bettina in Instagram kennengelernt sie kennt sich im Thema CBD aus und berät beim Kauf von CBD Öl das erste mal konnte ich wirklich jemand fragen, der mir auch meine Antworten geben konnte die mir die Angst nahmen meinem kranken Hund CBD Öl zu geben. 

Was ist CBD Öl für Hunde?

CBD steht für Cannabidiol und ist ein natürlicher Bestandteil weiblicher Hanfpflanzen, der verschiedene gesundheitliche Vorteile bietet. CBD Öl besteht aus Cannabidiol-Extrakt und einem Trägeröl (z. B. MCT oder Hanfsamenöl). 

CBD Öl für Hunde wirkt nicht psychoaktiv, da der zulässige THC Gehalt unter 0,2 Prozent liegt. Das heißt der Hund wird nicht high sondern fühlt sich einfach nur „pudelwohl“.  

 

Worin unterscheidet sich CBD Öl für Menschen und Hunde?

Grundsätzlich handelt es sich um ein Cannabis-Produkt mit gleichwertigen Inhaltsstoffen. Menschen können problemlos CBD Öl für Hunde einnehmen, im umgekehrten Fall ist allerdings Vorsicht angesagt. 

 

THC kann giftig für Hunde sein. Gib deinem Hund nur CBD Öl, das weniger als 0,2 Prozent THC enthält und setze auf ein eher niedrig dosiertes Produkt. 

 

Daher kann ich euch nur raten Spezielle CBD Öle für Hunde oder Katzen zu geben, diese sind geschmacklich auf die Vorlieben deines felligen Freundes abgestimmt und werden dadurch leichter angenommen.

Wie wirkt CBD auf Hunde?

Hunde verfügen wie Menschen über ein Endocannabinoid-System (ECS), mit dem CBD in Interaktion treten und es unterstützen kann. Beim ESC handelt es sich um ein vielschichtiges Netzwerk aus Cannabinoid-Rezeptoren (Zellrezeptoren) und Endocannabinoiden (Neurotransmittern), das im ganzen Körper vorkommt und eine elementare Rolle für das biologische Gleichgewicht (Homöostase) spielt.

Die Wirkung beruht auf der Fähigkeit von Cannabidiol, sich an körpereigene Rezeptoren zu koppeln. Zum einen an CB1-Rezeptoren im Gehirn, die das Immunsystem aktivieren. Außerdem bindet sich CBD an CB2-Rezeptoren im Nervensystem und Immunsystem, das die Bildung von Cannabinoiden anregt. Damit kann der Körper beim Rückgang von Entzündungen und Schmerzen unterstützt werden. 

Des Weiteren interagiert Cannabidiol mit Glycerin-Rezeptoren, die für das Schmerzempfinden zuständig sind. Neuropathische Schmerzen bei Hunden könnten durch CBD Einnahen gemindert werden. CBD aktiviert die Ausschüttung der Botenstoffe Noradrenalin und Dopamin, was sich ebenfalls schmerzmindernd  auswirkt. 

 

Die Art der Anwendung beeinflusst, ab wann und wie lange CBD Öl wirkt. Du kannst deinem Hund CBD Öl entweder sublingual (unter die Zunge) verabreichen, zum Schlucken/Futtern geben oder topisch anwenden, indem du es auf die Haut aufträgst. 

Die  Tabelle zeigt Wirkungsdauer, Wirkungseintritt und Bioverfügbarkeit in der Übersicht:

Einnahmeform Wirkungseintritt Wirkungsdauer Bioverfügbarkeit 
Sublingual ab 20 bis 40 Minuten bis zu 5 Stunden 12% bis 35%
Schlucken ab 1 bis 2 Stunden bis zu 8 Stunden 4% bis 20%
Topisch ab 60 bis 90 Minuten bis zu 6 Stunden 5% bis 10%

Du solltest deinem Hund das Öl mindestens drei Wochen lang durchgängig verabreichen, damit sich die Wirkung vollständig einstellen kann.

 

Gibt es Nebenwirkungen?

Bei der Behandlung von Hunden mit CBD Öl treten selten Nebenwirkungen auf. 

Falls sie vorkommen, fallen sie milde aus und klingen schnell wieder ab.

Mögliche Nebenwirkungen sind:

  • Trockene Mundschleimhaut:CBD kann die Speichelproduktion verringern, was sich bei Hunden als gesteigerter Durst bemerkbar macht. 
  • Gesenkter Blutdruck: Eine hohe Cannabidiol Dosis kann zur vorübergehenden Blutdrucksenkung führen. 
  • Schläfrigkeit:Die beruhigende Wirkung von CBD kann leichte Schläfrigkeit verursachen, insbesondere wenn höhere Dosen verabreicht werden. 

 

Hunde die starke Medikamente einnehmen sollten aus sicherheitsgünden ihren Tierarzt zur Einnahme befragen um Wechselwirkungen zu vermeiden.

 

Bei längerer Verwendung von CBD Öl,  sollte man nach 3 Monaten eine kurze Pause von 1-2 Woche berücksichtigen.

 

Gegen welche Beschwerden kann CBD Öl bei Hunden helfen?

Immer mehr Hundebesitzer setzen CBD Öl ein, um die Gesundheit ihres Hundes zu fördern oder gegen akute physische und psychische Leiden vorzugehen. Die Übersicht zeigt dir, bei welchen Beschwerden und Erkrankungen CBD Öl Erfolg verspricht. 

Angst und Stress

Ängstliche Hunde und solche, die bei Silvesterknallern, Gewitter oder anderen lauten Geräuschen leicht panisch werden, könnten von CBD Öl profitieren.

CBD ist in der Lage, das Wachstum von Brustkrebszellen und Tumoren zu hemmen und die Wirksamkeit konventioneller Krebsbehandlungen zu erhöhen. Cannabidiol regt das Immunsystem zur Produktion von Killerzellen an. Eine Studie von 2013(1) wies nach, dass CBD den vorzeitigen Tod von Krebszellen auslöst. Außerdem kann CBD Öl bei Symptomen wie Übelkeit helfen, die mit vielen Krebstherapien einhergehen. 

Epilepsie

Man geht davon aus, dass 5 Prozent aller Hunde unter Epilepsie leiden. Häufigkeit und Schwere von epileptischen Anfällen könnten durch CBD vermindert werden. CBD Öl für Hunde kann fehlgeleitete Prozesse im Gehirn regulieren und die Funktionsfähigkeit des Nervensystems verbessern. 

Auch eine Studie von 2019(2) fand heraus, dass epileptische Hunde erfolgreich und risikoarm mit CBD behandelt werden können. 

Schmerzen

CBD interagiert mit CB1- und CB2-Rezeptoren im Gehirn und Nervensystem, dadurch beeinflusst es das Schmerzempfinden. Außerdem kann Cannabidiol bei begleitenden Symptomen wie Schlaflosigkeit und Übelkeit helfen. Vielversprechende Resultate zeigt CBD Öl auch beim Einsatz gegen akute Schmerzen, Entzündungen und Arthrose.

Welches CBD Öl für Hunde eignet sich am besten?

Welches Öl du am besten verabreichst, hängt vom Anwendungsgebiet, von der Größe deines Hundes und seiner Reaktion ab. 

CBD Öl für Hunde unterscheidet man nach folgenden 5 Kriterien:

 

  1. CBD-Konzentration 
  2. Vollspektrum
  3. Breitbandspektrum
  4. Isolat
  5. Trägeröl

Inwiefern ist die Prozentzahl entscheidend?

Die Prozentzahl gibt die Konzentration von Cannabidiol im Produkt an. Eine noch wichtigere Rolle als der prozentuale CBD-Gehalt spielt die effektiv konsumierte Menge an CBD in Milligramm (mg). Sie bestimmt sich aus der absoluten Menge des eingenommenen Produkts und dessen CBD Konzentration. 

Du kannst mit einem 2,5% CBD Öl die gleiche Cannabidiol-Menge wie über ein 5% Öl erhalten, indem du die doppelte Tropfenzahl verwendest. 

Dadurch ergibt sich folgende Entsprechung:

  • 2 Tropfen 2,5% Öl = 1 Tropfen 5% Öl
  • 4 Tropfen 2,5% Öl = 1 Tropfen 10% Öl
  • 2 Tropfen 5% Öl = 1 Tropfen 10% Öl

In den meisten Fällen erweist sich maximal 10-prozentiges CBD Öl als geeignete Wahl für große Hunde. Demgegenüber profitieren kleinere Hunde eher von maximal 5-prozentigem CBD Öl. 

 

Was ist besser – 5% oder 10% CBD Öl? 

5-prozentiges CBD Öl empfiehlt sich als Einstieg und lässt sich praktisch dosieren. Es eignet sich besonders gut für kleine und mittelgroße Hunde. Du kannst die Dosis bei Bedarf steigern. In dieser Konzentration kannst du deinem Hund CBD Öl auch als Nahrungsergänzungverabreichen, selbst wenn keine akuten Beschwerden vorliegen. 

10-prozentiges CBD Öl gehört zu den hochdosierten Produkten für Haustiere. Es bietet sich insbesondere für große Hunde über 20 kg Gewicht an. Ein Öl mit 10% Cannabidiol Gehalt eignet sich als Therapeutikum bei schweren Erkrankungen wie Krebs. Außerdem profitierst du von einem guten Preis-Leistungsverhältnis: Je größer die Cannabidiol Konzentration ist, desto niedriger fällt der Preis pro Milligramm CBD aus. 

 

Trägeröl: Auch der Geschmack zählt!

Ob das Produkt auf Olivenöl, MCT-Öl, Hanfsamenöl oder Schwarzkuemmeloel basiert, ist für die Wirkung kaum relevant. Wohl aber wirkt sich das Trägeröl gravierend auf den Geschmack aus. Laut Erfahrungen haben sich für Hunde Produkte auf MCT-Öl Basis als besonders geeignet herausgestellt, da diese Geschmacksneutral sind.

Welche Alternativen zu CBD Öl gibt es für Hunde?

Einer der größten Vorteile von Cannabidiol besteht in seiner Vielseitigkeit. Sollte dein Hund kein CBD Öl mögen, kannst du eine andere Form ausprobieren. 

Die beliebtesten Alternativen sind CBD Hundekekse, Pfotenbalsam, Cremes und Kristalle. 

Welches CBD Produkt am besten für deinen Hund geeignet ist, entscheidet sich anhand seiner Vorlieben und dem Grund der Anwendung. 

CBD Hundekekse

Schmackhafte Leckerli sind die einfachste Methode, um deinem Hund CBD zu geben. Es gibt CBD Hundekekse in verschiedenen Geschmacksrichtungen, Größen, Formen und Konzentrationen. Hundekekse mit Huhn- oder Rindfleisch-Aroma werden meistens gut angenommen. Ein Nachteil besteht in der schwierigen Dosierbarkeit, zudem stellt sich die Wirkung langsamer ein. 

CBD Pfotenbalsam

Verletzungen, Risse und Irritationen an den Pfoten lassen sich optimal mit Balsam behandeln. CBD Pfotenbalsam eignet sich auch besonders gut für Hundebesitzer, die in kalten Regionen leben oder mit ihrem Hund oft ausgedehnte Wanderungen und Spaziergänge bei hohen Temperaturen unternehmen.

CBD Cremes

Du kannst CBD Creme für Hunde bei Hauterkrankungen oder auch leichten Magenverstimmungen einsetzen. Außerdem lassen sich Hautausschläge, allergische Reaktionen, Arthritis und Erkrankungen in der Nähe der Körperoberfläche behandeln. Von Nachteil ist, dass dein Hund an der CBD Creme lecken könnte. 

CBD Kristalle

Kristalle lassen sich vielfältig verwenden, z.B. für die Anreicherung von Futter und Leckerlis. Sie weisen 0% THC auf und wirken schnell, enthalten allerdings keine Vitamine, Spurenelemente und nicht das volle Spektrum an Cannabinoiden. Du benötigst eine Feinwaage, um Kristalle zu dosieren. 

Wie kann ich meinem Hund CBD Öl geben?

CBD Öl ist vielseitig in der Anwendung und kann über verschiedene Methoden verabreicht werden. Probiere aus, was am besten zu deinem Hund passt. 

Sublingual verabreichen

Am besten trägst du CBD Öl unter die Zunge deines Hundes auf. So kann es direkt in den Blutkreislauf gelangen und schnell wirken. Öffne das Maul deines Hundes und hebe die Zunge leicht an. Tropfe dann die gewünschte Menge mittels Pipette auf die Maulschleimhaut. 

Cannabidiol unters Futter mischen 

Du kannst CBD Öl auch unters Hundefutter mischen oder auf Leckerlis geben.

Ich mische meiner Hundelady den Tropfen einfach ins Nassfutter und sie merkt es nicht einmal.

Beachte, dass sich die CBD Wirkung durch eine Aufnahme über den Magen verzögert und die Bioverfügbarkeit verringert wird.  

Topisch anwenden 

Du kannst CBD Öl mit Cremes und Salben mischen – oder direkt CBD Creme verwenden. Trage die empfohlene Menge leicht auf die Haut deines Hundes auf und lasse sie einziehen. Achte bei dickem Fell darauf, dass CBD Öl auch wirklich auf die Haut gelangen und dort absorbiert werden kann. 

Worauf muss ich bei der Dosierung achten?

Du solltest zwei wichtige Dinge berücksichtigen, um eine optimale CBD Dosis für deinen Hund zu finden. 

Zum einen ist die Dosierung vom Zweck der Anwendung abhängig. Wähle eine niedrigere Dosis für die therapeutische Behandlung von Angstzuständen, kleineren Verletzungen und leichten Entzündungen. Eine höhere Dosierung empfiehlt sich bei medizinischen Gründen wie z.B. Arthrose oder Epilepsie. 

Außerdem beeinflussen Größe und Gewicht deines Hundes, wie viel CBD Öl du geben solltest. Größere Hunde benötigen in der Regel eine höhere Dosis als kleinere Hunde. 

Welche Dosierung ist für meinen Hund optimal?

Du solltest grundsätzlich zuerst mit deinem Tierarzt oder eben mit einer Beraterin für CBD (wie Bettina) sprechen und mit einer kleinen Dosis anfangen, die du dann langsam steigerst. Beobachte, wie dein Hund auf CBD Öl reagiert und richte die weitere Behandlung danach aus. 

Als grundlegende Regel zur Dosierung für Hunde empfiehlt sich die Gabe von 1 bis 5 mg CBD auf 4 Kilogramm Körpergewicht – das sind 1-2 Tropfen pro Tag.

 

Wie oft sollte ich meinem Hund CBD Öl verabreichen?

In der Regel reicht eine Dosis am Tag aus,  oder du machst es so wie ich ich teile die Tagesdosis entsprechend der Mahlzeiten auf und verabreiche immer mit dem Futter einen Tropfen.

Falls dein Hund unter Schmerzen leidet, kannst du ihm im Abstand von 8 Stunden und nach Bedarf CBD Öl geben. Für alle anderen Anwendungszwecke empfiehlt sich die Gabe von ein bis zwei Mal am Tag. 

Nach insgesamt 3 Monaten Behandlungsdauer solltest du eine kurze Pause von ein bis zwei Wochen einlegen. Oftmals schlägt die Wirkung des CBD Öl so effektiv an, dass Hunde es nach einem Behandlungszeitraum von mehreren Wochen oder wenigen Monaten nicht mehr benötigen. 

Wann verabreiche ich meinem Hund CBD Öl?

Zu welchen Tageszeiten CBD Öl am besten angewendet wird, hängt vom Zweck der Behandlung und dem gewünschten Effekt ab. 

Falls CBD Öl zur Entspannung und bei Schlaflosigkeit eingesetzt wird, sollten Hunde es abends bekommen. Für eine vitalisierende Wirkung kannst du es deinem Hund morgens geben. In akuten Stresssituationen oder bei Angst und Panik wird CBD Öl individuell verabreicht. Und wenn du eine durchgängige Therapie bei chronischen Schmerzen und Erkrankungen anstrebst, ist die Verwendung von zwei bis drei Mal täglich ratsam. 

 

wenn ein Hund zum Senior wird

wenn ein Hund zum Senior wird

Hilfe mein Hund wird alt …

Auch Hunde werden älter und werden auch oft krank und gebrechlich. Herzerkrankungen sind bei Hunden die zweit häufigste Todesursache nach Tumoren. Fast jeder zehnte Hund in wird im Alter mit Problemen am Herzen diagnostiziert. 42% aller über acht Jahre alten Hunde mit Altersbeschwerden leiden an Herz-Kreislaufproblemen. Über 16% aller Hunde sterben daran.

Diese schreckliche Erfahrung musste ich nun mit meiner 12 jährigen Chiuahua Hündin ebenso zur Kenntnis nehmen.

Nach 12 Jahren erleben wir nun die Zeit des alt werdens gemeinsam und es ist keine leichte Zeit.

Denn auch meine süße Maus hat Herzprobleme. Nach mehrfachen Untersuchungen Röntgen, Ultraschall, Blutuntersuchung und jeder Menge abtasten, was sie nun schon ganz tapfer und irgendwie … die egal Mentalität, über sich ergehen lässt.

Nach dem letzten Sommer begann eigentlich alles, aber irgendwie haben wir es wohl nicht als das gesehen was es ist und auch die Ärztin diagnostizierte die ersten Anzeichen von Husten nur als ein Zeichen einer Erkältung, nach dem der Husten auch nach dem 3. x immer wieder zurückkam, die Abstände wurden immer kürzer, entschieden wir uns einen anderen Arzt zu konsultieren, dieser stellte nach einigen Untersuchungen fest, dass sie einen Herzklappenfehler hat und ab jetzt regelmäßig Medikamente braucht. Insgesamt darf sie nun 3x verschiedene Medikamente gegen den Husten und zur Kräftigung des Herzens nehmen. Wie lange wir nun noch Zeit haben, dass kann uns niemand sagen, aber wir wissen, jeder Tag den wir noch haben und der ein guter Tag ist, den werden wir gemeinsam erleben.

Sie ist eben eine ältere Lady …. die weniger aktiv ist, das müssen wir eben akzeptieren.

Islandpferd mein treuer Freund

Islandpferd mein treuer Freund

Manchmal stelle ich mir die Frage ob unsere Islandpferde, die ihren Ursprung in Island haben vielleicht Sehnsucht haben.

 Pferde kennen wohl keine Sehnsucht. Auch keine Erinnerung. Sie leben im Hier und Jetzt. Aber wenn sie so am Weidezaun stehen und die Ferne schweifen da denke ich mir oft haben Sie vielleicht Fernweh nach Island? Suchen sie vielleicht innerlich ihren Ursprung im Nichts. 

 Manchmal denke ich mir wie wäre es, wenn man seine Isis nimmt und mit ihnen einfach nach Island geht, aber ein einmal ausgewandertes Islandpferd darf nie wieder in die Heimat zurück. 

Warum eigentlich ein Islandpferd, wenn man rein von der Optik sein Pferd aussucht ein stattliches und durchtrainiertes Pferd sucht, der wird sicher kein Islandpferd auswählen. Sucht man aber einen Freund für das Leben und schaut dabei in die Seele dann sollte man ein Islandpferd wählen. Sie sind ruhig, friedlich, freundlich und für sie steht Kameradschaft an erster Stelle. 

Die meisten Pferdearten haben nur drei Gangarten

Das Besondere bei Islandpferden ist, dass die Pferde bis zu fünf Gänge reiten können.  erklärt er. Die meisten Pferdearten haben nur drei Gangarten: Schritt, Trab und Galopp. Viele Islandpferde aber können noch zwei Gangarten mehr: Diese heißen Tölt und Pass. Allerdings sei gesagt das dies nur möglich ist, wenn die Pferde einen Beschlag haben.

Warum dürfen Islandpferde nie wieder in ihre Heimat zurück? 

Islandpferde aus Island sind deswegen sehr beliebt. Viele Islandhöfe aus Island verkaufen viele ihrer Tiere ins Ausland.  Es gilt allerdings in Island eine Harte Regel, Ein Islandpferd, das die Insel einmal verlassen hat, darf nie wieder nach Island zurückkehren. Damit will man verhindern, dass Krankheiten auf die Insel kommen. Da werden keine Ausnahmen gemacht. 

Warum haben die Islandpferde so kommische Namen? 

Es hat Tradition, dass Islandpferde einen passenden isländischen Pferdenamen bekommen. In deutschen Breiten werden die Namen aber gerne zu einem Zungenbrecher. 

Trotzdem ist es wichtig, dass der Name des Pferdes zum Aussehen oder zum Charakter passt. Manchmal lässt sich sogar beides geschickt verbinden. 

So heißen Pferde zum Beispiel 

Rauðhetta
Das Rotkäppchen
Sehr gut für Fuchsscheckstuten geeignet

Sólfaxi
Ein Pferd mit Sonne in der Mähne
Ideal für Füchse mit hellem Langhaar