Angeln und Fischen in Ungarn – Die Raab (Rába) von Nick bis Györ

Angeln und Fischen in Ungarn – Die Raab (Rába) von Nick bis Györ

Die Raab von Nick bis Györ

Heute führt uns Geocaching nach Nick….

Die Raab entspringt in Österreich und überschreitet die Gernze zu Ungarn bei Alsószölnök. Sie durchfließt dann auf einer Länge von 188 km in nordöstliche Richtung Westtransdanubien und mündet bei Györ in die Kleine Donau (Mosoni-Donau). Im Komitat Györ-Moson-Sopron fließt die Raab vom Stauwerk Nick zunächst durch Györ, wo sie die Mosoni-Donau mündet.

 

Genau an diesem Punkt ist unserer heutiger Geocaching Schatz zu finden.

Es ist ein schöner Sommertag genau richtig, um einen kleinen Spaziergang durch Nick am Ufer der Raab zu unternehmen. Der Volkssport in Ungarn ist ganz ohne Frage „Angeln“ und ist der Ort auch noch so klein eine Angelsee ist überall zu finden.

 

Wichtig in Ungarn benötigt man unbedingt einen Angelschein, um in öffentlichen Gewässern angeln zu dürfen.

Auf Piroskas Spuren mit Geocaching

Auf Piroskas Spuren mit Geocaching

Was ist Geocaching?

Geocaching ist eine Art „moderne Schatzsuche“: Mithilfe eines Global Positioning System (GPS)-Empfängers und den Koordinaten eines sogenannten „Caches“ begeben sich Entdecker auf die Suche nach ihrem Schatz.

Jemand versteckt die „Caches“ an ungewöhnlichen Plätzen und veröffentlicht die Koordinaten des Verstecks anschließend im Internet.

Die Verstecke der einzelnen Geocaches findet ihr weltweit, ob in der Natur oder an belebten Plätzen mitten in der Stadt.

Jetzt geht’s los!

 

 

Auf den Spuren von Piroska machen wir uns nun in Ungarn quer durchs Land unterwegs und stellen euch unsere Zielpunkte vor. Denn wir wissen noch nicht was auf uns zukommt, aber wir sind gespannt. 

 

Unser erster Punkt führte uns entlang an Stoppelfelder einem Campingplatz zu einem Ort mit dem ich hier wohl nicht gerechnet hätte einer kleinen Kapelle mitten im „Nirgendwo“.

Der wohl Idyllischste Ort einfach mal die Seele baumeln lassen. Ich war so was von

begeistert.

 

 

Was ihr hier sehen könnt ist eine kleine, runde Kapelle mit einer burgunderfarbenen, halbkugelförmigen Kuppel. Die lateinische Inschrift an der Fassade berichtet, dass Habsburg IV. Charles, „unser letzter König, kehrte zu seinem zurück“. Im Herbst 1921 wurde der in die Schweiz verbannte König von den ungarischen Royalisten bei ihrem zweiten Rückkehrversuch unterstützt. Am 20. Oktober landete sein Flugzeug hier im Land des königlichen Czirákyak. Graf Cziráky, als er ankam traute er seinen Augen nicht als er die Regierungspartei sah. Sie verschleppten ihn nach Sopron von dort führte ihn dann die Reise nicht wie gedacht zum Thron sondern ins Exil von Madeira.
Der Landeplatz wurde in der Kapelle errichtet, die an dieses Ereignis erinnert.
Die hier gebaute Kapelle wurde also zum Gedenken Habsburg IV Charles errichtet. So findet am 20. Oktober ein jedes Jahr in dieser Kapelle eine Gedenkmesse statt.

An dem Kreuz wo ich stehe. Vor der Kapelle befindet sich das Trianon-Gedächtniskreuz. „Trianon steht für all das Übel, das uns widerfahren ist”.

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Árpás eine Perle an der Raab

Árpás eine Perle an der Raab

Heute führt uns unsere Reise in die 1.000-jährige Gemeinde Àrpás mit 250 Einwohnern.

 

 

 

Das friedliche Dort hat eine röhmisch-katholische Dorfkirch St. Jacob.
Die doppeltürmige Ziegelkirche liegt – aus Osten kommend – kurz vor der Einfahrt nach Árpás am Ufer der Raab. Sie wurde 1251 im romanisch-gotischen Stil errichtet. Nach der Türkenherrschaft wurde sie um 1750 mit Ausnahme der Türme, der Fassade und des Sanktuariums barockisiert, später aber dem Verfall preisgegeben. Erst zwischen 1930 und 1935 wurde sie restauriert. Dabei wurden die äußeren Barockelemente entfernt.
Die heutige Kirche hat ein Schiff mit Kreuzrippengewölbe, Sanktuarium mit geradem Schluss, und zwei Türme. Die Kirche wirkt riesig für so eine kleine Gemeinde.

 

 

 

Das Dorf, was sich am Ufer des Flusses Rába befindet, lädt zu Rudertouren oder Radfahrten an der Raab ein. Hier findet man auch einen sehr schönen und romantischen Platz zum Angeln.
Alles in allem, mal wieder ein ungarisches Dorf was, für Ungarn typisch, sauber und gepflegt wirkt.

 

 

 

Árpás Község Önkormányzata
Kápolna tér 8.
9132 Árpás

 

 http://www.arpas.hu

 

 

 

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grillen auf ungarisch

grillen auf ungarisch

Ein Grillabend auf ungarisch.

Mit Kessel und Spieß wird ein typischer „Grillabend“ in Ungarn begangen!

Man kennt ein Land erst, wenn man seine Küche probiert hat. Ungarn hat in dieser Hinsicht viel zu bieten. Budapest befindet sich in einem Zustand der permanenten Gastro-Revolution, die den Reichtum der Tradition lebendig hält; wo Köche, die ihr Handwerk von den Besten im internationalen Bereich gelernt haben, immer danach streben, ihre eigenen Gerichte zu kreieren und ein traditionelles Familienessen am Wochenende in ein besonderes Esserlebnis zu verwandeln.

Doch was grillt man am liebsten in Ungarn? Der Ungar grillt nicht so wie man es in Deutschland kennt. Hier nutzt man noch Spieß oder den Kessel.

Typische Gerichte sind der bekannte Kesselgulasch die Fischsuppe, Gulasch mit ung. Spätzle oder gebratener Speck am Spieß über Weißbrot mit Zwiebelringe träufeln lassen. Gegrillt wird in der Regel auch nur selten, wenn dann zu Festen wie dem „Erntedankfest“ oder zur Feier eines Familienmitgliedes wie Namenstag oder Geburtstag oder wenn Freunde auf Besuch kommen.

Bei jeder Feier wird auch immer gut getrunken ob der bekannte Palinka (selbstgebrannter Hochprozentiger Schnaps) oder der selbstgekelterte Wein gereicht …. man gibt, was als bestes im Haus hat. Denn Gastfreundlichkeit ist in Ungarn sehr wichtig. Man sollte daher auch immer wenn man eingeladen ist ein Geschenk mitbringen es wird einfach erwartet egal ob man einen Drews mit Bier oder eine Flasche Wein mitbringt, die Geste zählt hier mehr als tausend Worte.

Rezept für ein Kesselgulasch:
Zutaten:
Folgende Zutaten benötigt man für das Kesselgulasch Rezept:
• 1 kg Rind
• 200 Gramm Zwiebeln
• 0,5 kg Karotten
• 0,5 kg Kartoffeln
• 250 Gramm Petersilienwurzel
• Paprikapulver
• 70 Gramm Ungarische Gulaschcreme (ich bevorzuge csemege – süss)
• Sellerie
• 2 Eier
• Mehl, Salz und Pfeffer
• Kümmel
• Speiseöl
Vorbereitung:
Wenn man alle Zutaten eingekauft hat, geht es zum nächsten Schritt. Bereitet die Zutaten für die Suppe wie folgt vor:
1. Das Fleisch waschen und in Würfel schneiden.
2. Als nächstes die Zwiebeln zerkleinern bzw. ebenfalls in Würfel schneiden.
3. Auch die Karotten, Kartoffeln und die Petersilienwurzel würfeln. Die Kartoffeln müsst Ihr anschließend in eine kleine Schüssel legen und diese mit kaltem Wasser befüllen um zu verhindern, dass sie wegen der Oxidation verfärbt
Zubereitung:
So wird’s gemacht:
Schritt 1:
Den Gulaschkessel anheizen und in den Kessel etwas Speiseöl geben. Direkt danach die Zwiebeln im Öl anbraten. Wenn die Zwiebeln Goldgelb sind, gibt man die Gulaschcremepaste dazu und lässt diese noch ein paar Sekunden anbraten.
Schritt 2:
Jetzt folgt ein ganz wichtiger Schritt den man beachten muss. Nehmt den Gulaschkessel vom Feuer und füllt das Paprikapulver in den Kessel.
Hinweis: Der Kessel muss vom Feuer genommen werden, weil sonst das Paprikapulver durch die Hitze verbrennt und das Gulasch bitter schmeckt.
Schritt 3:
Jetzt das Fleisch in den Kessel geben und mit dem Paprikapulver umrühren. Anschließend den Gulaschkessel wieder über das Feuer hängen und mit Salz, Pfeffer und Kümmel würzen.
Schritt 4:
Wenn der Gulaschkessel wieder über dem Feuer hängt, sollte man das Fleisch anbraten und anschließend mit Wasser auffüllen, bis das Fleisch bedeckt ist. Wenn man das Wasser in den Kessel gegeben hat, lässt man alles ca. 20 bis 30 Minuten kochen.
Schritt 5:
Nun müsst Ihr die Petersilienwurzel, Karotten und den Sellerie dazugeben. Die Kartoffeln dürft Ihr noch nicht dazugeben. Anschließend bedeckt Ihr wieder alles mit Wasser und füllt immer wieder Wasser nach, bis das Fleisch fast durch ist.
Schritt 6:
Als letztes gibt man die Kartoffeln, die im Wasserbad liegen dazu und gießt die Suppe nach Wunsch mit Wasser auf. Hier benötigt man etwas Fingerspitzengefühl, damit man nicht mit zu viel Wasser aufgießt. Nun muss man warten bis alles kocht und gibt die Spätzle dazu.
Schritt 7:
Die Spätzle sind ganz schnell gemacht. Die Eier aufschlagen und mit Mehl verrühren, so dass ein festerer Teig entsteht. Anschließend mit einem Löffel kleine Teigstücke in die kochende Gulaschsuppe geben. Danach kurz warten bis die Spätzle durch sind und fertig ist die Suppe.
Ein Tipp für die Zubereitung
Ein Kesselgulasch zu kochen ist nicht unbedingt einfach. Deshalb empfehlen wir, die Suppe regelmäßig abzuschmecken und hin und wieder nachzuwürzen. Das ist besonders wichtig, wenn das Wasser im Kessel verdampft. Für ein perfektes Gulasch ist das Abschmecken der wichtigste Punkt.

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Auf Piroschkas Spuren

Auf Piroschkas Spuren

Die Zeit scheint hier stehen geblieben zu sein. Malerische Dörfchen, die zauberhaft-raue Landschaft, deren hölzerne Ziehbrunnen vom Lebensgefühl und den Traditionen vieler Jahrhunderte berichten. Vieles in Ungarn mutet fast märchenhaft an. 

Piroska ist ein ungarischer Name und heißt übersetzt „die kleine Rote“.  

Die Regionen und ihre Bewohner erinnern an Bilder aus „Ich denke oft an Piroschka“, den Film-Klassiker, der zumindest in Deutschland einen Gutteil des Ungarn-Images geprägt hat. Doch schon beim zweiten Hinsehen wird schnell klar, dass dieses spezielle Erscheinungsbild mit einem wohldosierten und gewollten Schuss Kitsch nicht von ungefähr kommt, sondern mit viel Liebe und Bedacht komponiert ist.

Naturerlebnis pur, sanfter Öko-Tourismus und das Besinnen auf alte Traditionen und Stärken – das ist mein Ungarn.  Ungarn hat die größte zusammenhängende Grassteppe Europas, wer die Stille und die Natur liebt und das erhabene Gefühl einer unendlichen weiten Landschaft sucht, die das ganze Gegenteil von langweilig und eintönig ist, nämlich vielfältig und einzigartig, der sollte Ungarn bereisen. 

Egal ob der Natursee Neusiedlersee mit seinem Nationalpark und seiner heimischen Vogelart oder die Thermalbäder von Bük bis nach Eger das Land hält so viel sehenswertes bereit. 

Ungarn ist nicht nur das Land mit dem größten Plattensee Balaton, sondern vielmehr ein Land der Pferdefreunde und der Csardas (typisch ungarische Dorfrestaurants) ein Land mit Sinn für Kultur und Nationalstolz. 

Wer Natur, Tradition und die ebenso reichhaltige wie vielfältige ungarische Gastronomie genossen hat, darf sich zur Ruhe betten – in einem der zahlreichen Hotels und Pensionsbetriebe, die neu erbaut oder liebevoll restauriert wurden. Bei international absolut konkurrenzfähigem Standard bieten sie sehr geldbörsenfreundliche Preise, die aufgrund des extrem schwächelnden Forint schon ab 45 Euro ein Doppelzimmer in einer Pension. 

Wir reisen mit euch durch mein Lieblingsland … also lasst euch entführen …

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