Auf Piroskas Spuren mit Geocaching

Auf Piroskas Spuren mit Geocaching

Was ist Geocaching?

Geocaching ist eine Art „moderne Schatzsuche“: Mithilfe eines Global Positioning System (GPS)-Empfängers und den Koordinaten eines sogenannten „Caches“ begeben sich Entdecker auf die Suche nach ihrem Schatz.

Jemand versteckt die „Caches“ an ungewöhnlichen Plätzen und veröffentlicht die Koordinaten des Verstecks anschließend im Internet.

Die Verstecke der einzelnen Geocaches findet ihr weltweit, ob in der Natur oder an belebten Plätzen mitten in der Stadt.

Jetzt geht’s los!

 

 

Auf den Spuren von Piroska machen wir uns nun in Ungarn quer durchs Land unterwegs und stellen euch unsere Zielpunkte vor. Denn wir wissen noch nicht was auf uns zukommt, aber wir sind gespannt. 

 

Unser erster Punkt führte uns entlang an Stoppelfelder einem Campingplatz zu einem Ort mit dem ich hier wohl nicht gerechnet hätte einer kleinen Kapelle mitten im „Nirgendwo“.

Der wohl Idyllischste Ort einfach mal die Seele baumeln lassen. Ich war so was von

begeistert.

 

 

Was ihr hier sehen könnt ist eine kleine, runde Kapelle mit einer burgunderfarbenen, halbkugelförmigen Kuppel. Die lateinische Inschrift an der Fassade berichtet, dass Habsburg IV. Charles, „unser letzter König, kehrte zu seinem zurück“. Im Herbst 1921 wurde der in die Schweiz verbannte König von den ungarischen Royalisten bei ihrem zweiten Rückkehrversuch unterstützt. Am 20. Oktober landete sein Flugzeug hier im Land des königlichen Czirákyak. Graf Cziráky, als er ankam traute er seinen Augen nicht als er die Regierungspartei sah. Sie verschleppten ihn nach Sopron von dort führte ihn dann die Reise nicht wie gedacht zum Thron sondern ins Exil von Madeira.
Der Landeplatz wurde in der Kapelle errichtet, die an dieses Ereignis erinnert.
Die hier gebaute Kapelle wurde also zum Gedenken Habsburg IV Charles errichtet. So findet am 20. Oktober ein jedes Jahr in dieser Kapelle eine Gedenkmesse statt.

An dem Kreuz wo ich stehe. Vor der Kapelle befindet sich das Trianon-Gedächtniskreuz. „Trianon steht für all das Übel, das uns widerfahren ist”.

Kommentar veröffentlichen

Ich würde mich über Dein Kommentar zu meinem Beitrag freuen! Ich beantworte die Kommentare immer direkt hier oder schreibe dir gerne auf deinem Blog zurück.
—–> Info zum Datenschutz: Wenn du einen Kommentar abschickst, akzeptierst du die Speicherung deiner Daten, wie in der Datenschutzerklärung ausgeführt.

Árpás eine Perle an der Raab

Árpás eine Perle an der Raab

Heute führt uns unsere Reise in die 1.000-jährige Gemeinde Àrpás mit 250 Einwohnern.

 

 

 

Das friedliche Dort hat eine röhmisch-katholische Dorfkirch St. Jacob.
Die doppeltürmige Ziegelkirche liegt – aus Osten kommend – kurz vor der Einfahrt nach Árpás am Ufer der Raab. Sie wurde 1251 im romanisch-gotischen Stil errichtet. Nach der Türkenherrschaft wurde sie um 1750 mit Ausnahme der Türme, der Fassade und des Sanktuariums barockisiert, später aber dem Verfall preisgegeben. Erst zwischen 1930 und 1935 wurde sie restauriert. Dabei wurden die äußeren Barockelemente entfernt.
Die heutige Kirche hat ein Schiff mit Kreuzrippengewölbe, Sanktuarium mit geradem Schluss, und zwei Türme. Die Kirche wirkt riesig für so eine kleine Gemeinde.

 

 

 

Das Dorf, was sich am Ufer des Flusses Rába befindet, lädt zu Rudertouren oder Radfahrten an der Raab ein. Hier findet man auch einen sehr schönen und romantischen Platz zum Angeln.
Alles in allem, mal wieder ein ungarisches Dorf was, für Ungarn typisch, sauber und gepflegt wirkt.

 

 

 

Árpás Község Önkormányzata
Kápolna tér 8.
9132 Árpás

 

 http://www.arpas.hu

 

 

 

Kommentar veröffentlichen

Ich würde mich über Dein Kommentar zu meinem Beitrag freuen! Ich beantworte die Kommentare immer direkt hier oder schreibe dir gerne auf deinem Blog zurück.
—–> Info zum Datenschutz: Wenn du einen Kommentar abschickst, akzeptierst du die Speicherung deiner Daten, wie in der Datenschutzerklärung ausgeführt.